antike ölmühlen

So funktionierten die alten Ölmühlen.

 

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Mahlsteine

Spindelpressen

Uralte Tonbehälter

Feuerstelle


Mit Hilfe von Tieren (Maultieren oder Kühen) wurden die Mahlsteine so lange zum drehen gebracht bis die Olivenpaste erzeugt wurde, die dann in eine Art Beutel, genannt "Splitter", abgefüllt wurde. Diese Paste wurde danach in die Holzpresse gegeben, die von Menschenhand mit viel Mühe gedreht und somit gepresst wurde.

Nach dem ersten Pressvorgang, der nicht genügend war,  begann mann die "bruscole" zu erahnen die mit heissem Wasser übergossen wurden, das vorher auf einer offenen Feuerstelle gekocht wurde, um danch dieses Gemisch noch einmal zu pressen. Die Flüssigkeit die durch diesen Pressvorgang entstand, wurde in Steinbecken aufgefangen um Sie ein paar Stunden ruhen zu lassen. Darauf wurde nocheinmal heisses Wasser zu dieser Flüssigkeit dazugegeben um danach alles nocheinmal zusammen für eine gewisse Zeit ruhen zu lassen. Da das Öl ein geringeres spezifisches Gewicht hat als das Wasser, depositierte sich das Öl auf der Oberfäche des Wassers und der geschickte Ölbauer konnte mit Hilfe von Steintassen dieses Öl in Tongefässe abfüllen ohne das Wasser weg zu rühren zu müssen.

 

Antico Frantoio di Costacciaro

   

Dieser alte Ölmühle Betrieb aus dem 18. Jahrhundert befindet sich in Kalabrien und funktioniert auch in den heutigen Tagen noch perfekt.

 

 

ALTE ÖLMÜHLEN DIE MAN BESICHTIGEN KANN


 

ANTICO FRANTOIO 

Via Populonia

58024 Massa Marittima (GR)

 

Öffnungszeiten:
April bis Oktober
10.30 – 13.00


November /bis Märzo
Öffnung nur nach Anfrage


Ruhetag:
Montag

Informationen:

Tel +39 0566 902289

Fax +39 0566 901808 

Die alte Öl Mühle von Populonia in Massa Marittima, deren Herstellung auf das Ende des 18. Jahrhunderts geschätzt wird, ist ein sehr seltenes Landwirtschaft-Erbe. 

Diese Mühle zu besichtigen ist eine Reise wert...

   
 


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